HISTORIE

BÜRGER

VEREINE

MUNDART

ZEITZEUGEN

FOTOALBUM

GESCHICHTEN

STARTSEITE

FAVORITEN

Vallade
           Josef Max von Vallade (1825-1882)










Vergessen wäre sein Grab an der Mauer des alten Friedhofs, hätte nicht der damalige Pfarrer von Bockenheim das, was noch sterbliches von ihm zu finden war 1948 exhumieren und es an Allerheiligen zu Füßen der kath. Kirche betten lassen.
1825 war Vallade als Sohn einer Offiziersfamilie aus deutsch-französischem Adel geboren worden, hatte nach dem Studium der katholischen Theologie das Priesterseminar in Speyer besucht. 1852 war er Kaplan in Heiligenstein und Deidesheim, 1854 Pfarrer in Bayerfeld und 1863 Pfarrer in Bockenheim, das zu seiner letzten Ruhestätte werden sollte.
1865 brachte er zusammen mit Bürgermeister Klingel und dem evangelischen Pfarrer Frey zuwege, dass Bockenheim geordnete Schulverhältnisse bekam.
1868 unternahm er auf Drängen der beiden Bockenheimer Gemeinden, eine Reise nach München um dort, dank seiner guten Beziehungen zum bayerischen Hofe und zu den Ministerien, eine Lanze für den Bockenheimer Eisenbahnbau zu brechen. Im Winter 1869, es war in dieser Zeit keine Kleinigkeit eine solche Reise zu unternehmen, musste er zum zweiten Mal in München vorsprechen und brachte am Ende die Kunde mit, dass der Bahnbau endgültig gesichert sei.
So hat sich Pfarrer Josef Max von Vallade in zweifacher Sicht für Bockenheim verdient gemacht.
19 Jahre durfte er in Bockenheim wirken. 1882 starb er im Alter von 57 Jahren.

Ortsbürgermeister Emil Wagner hat am 17.05.2002 bei der Einweihung des neu errichteten Bahnhaltepunktes in seiner Festrede an die Verdienste von Vallade erinnert.


Copyright © 2001 by www.bockenheim-historie.de   Copyright © 2001 by www.bockenheim-historie.de



[STARTSEITE] [WEGBESCHREIBUNG] [GÄSTEBUCH] [FAVORITEN] [KONTAKT] [INFO]