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                             Arthur Kullmer (1897-1953)


Im Sommer 1953 kamen Spätheimkehrer aus russischer Gefangenschaft zurück und brachten die Kunde, dass General Kullmer, ein gebürtiger Bockenheimer, im Alter von 56 Jahren, nach unermesslichen Leiden, durch den Tod erlöst worden war. Sein letztes Lebenszeichen, die Neujahrskarte 1953, klang wie ein Testament: "Steht selbstlos zueinander, haltet die Treue und die Ehre hoch, bleibt stark, betet und arbeitet." Diese letzte Botschaft war gleichbleibend mit dem Wesen seines Charakters.
1945 hätte er mehrmals Gelegenheit gehabt, seine Truppen, die zwischen russischen und amerikanischen Truppen eingekeilt waren, zu verlassen und sich in amerikanische Gewahrsam zu begeben. Sein Pflichtgefühl ließ es nicht zu und so ging er den gleichen Leidensweg wie viele seiner Untergebenen, bis zum bitteren Ende.
Die Gemeinde Bockenheim hat zu seinem Andenken die "Obere Bahnhofstraße" nach ihm benannt.


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