HISTORIE

BÜRGER

VEREINE

MUNDART

ZEITZEUGEN

FOTOALBUM

GESCHICHTEN

STARTSEITE

FAVORITEN


           Klosterschaffnerei











Zwischen Groß- und Kleinbockenheim direkt an der Weinstraße liegt der ehemalige Mittelhof (Merowingischer Königshof), der als königlicher Verwaltungssitz 50 fränkischer Siedlungen zwischen Eis- und Pfrimmtal vermutlich im 7.Jh. unterhalb der Römerstraße Straßburg-Bingen-Köln errichtet wurde. Zugehörig ist das große fränkische Gräberfeld "Auf der Heyer". Erste urkundliche Erwähnung um 1170, damals vermutlich Amtssitz leininger Vögte und Ort wichtiger Verhandlungen.
1340 Schenkung durch Kaiser Ludwig der Bayer an Kloster Otterberg. 1561 im Zuge der Reformation, Einsetzung eines kurpfälzischen Schaffners.
Ihm stand das Recht der niedrigen Gerichtsbarkeit zu. Übergriffe des Schaffners sowie Übervorteilung und Unterdrückung der Bauern waren an der Tagesordnung.
Zu Zeiten der französischen Revolution 1795 wurde die Schaffnerei abgefackelt und nie wieder aufgebaut. Kaiser Napoleon I. hatte die Schaffnerei und das Schloss (Emichsburg) öffentlich versteigern lassen. Ein Pfarrer mit Namen Weis erwarb beide. Von seiner Witwe kamen sie käuflich an die Familie Janson. Diese wandelte den ehemaligen Gutshof der Schaffnerei in die edlen Weinbergslagen um, die heute allgemein bekannte Weine liefern.

Copyright © 2001 by www.bockenheim-historie.de   Copyright © 2001 by www.bockenheim-historie.de



[STARTSEITE] [WEGBESCHREIBUNG] [GÄSTEBUCH] [FAVORITEN] [KONTAKT] [INFO]