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           Katzenstein











Auf der Stirnhöhe des Großbockenheimer St. Petersberges ragt ein mächtiger Felsblock hervor, der wohl ein Rest der einstigen zu Tal geschwemmten Muschelkalkschichten ist, aus denen der Berg sich aufgebaut hat. Er trägt den Namen Katzenstein (ursprünglich Katzenstirn, mundartlich Katzenschtern, später Katzeschee) und soll ein heidnischer Götzenstein gewesen sein.
Laut namhafter Heimatforscher bildete er vor mehr als eineinhalb Jahrtausenden den Mittelpunkt einer Kult und Opferstätte, die dem germanischen Donnergott "Donar" geweiht wurde. Hier schlachteten die Priester die zu opfernden Rosse.
Dass der Katzenstein dem Donarkult geweiht war, sollte durch die Tatsache bestätigt werden, dass in christlichen Zeiten in seiner nächster Nähe eine Kapelle erbaut wurde, deren Patron der Apostel Petrus gewesen ist. Dieser Apostel löste allerorten den vorchristlichen Donar ab. Die heidnischen Götter, wurden durch die christlichen Glaubensprediger geächtet und zu Mächten des Unheils gestempelt.
So heftete man damals an den Felsen den Makel des Bösen, um die Gläubigen davon fern zu halten.

Die über den Katzenstein geäußerten Ansichten sind allerdings bis heute durch nichts zu belegen.

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